Sonntag, 1. März 2015

Hau ab!

Wie gleißts aus Himmeln, stürzt herab
verstrickt sich schier im Unterholz,
welches auf winterkahlem Grab
am Eis sich stillte, als es schmolz.
Wie jagen sich die Sonnenstrahlen,
bereit, die Wiesen bunt zu malen!

Schon in der Frühe, federweiß,
ergreifen sie die Halme, Moos,
bescheinen auf des Lenz' Geheiß
der Erde Samen, Spross und Schoß.
Der Wind reißt noch ein Blatt, das bieder
am Vorjahr hing ... Es knospet wieder.

Es knospet, keimt, und jungt und springt,
als gäbe es kein Abendlicht,
von dem die Nachtigall uns singt,
zur Nacht, da Mond sich Bahnen bricht.
Kein Jammern hilft, kein Reif am Raine -
nimm deinen Hut, Herr Frost – zieh Leine!

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