Mittwoch, 22. April 2015

Gedanke

Mit Anmut deiner zarten Finger gleitest
du über Haut und Haar mir, durch Momente.
Und während du mir Lust bereitest,
verschmelzen jenseits unsre Elemente.

Du kleidest samt und sonders mich in Seide,
streifst mir das Stumpfe ab, das Kleine Graue.
Mich schmückt dein Blick wie seltenes Geschmeide,
dem ich erlegen bin, dem ich vertraue.

Weil du mir schmeichelst, weißt mich zu berühren,
dich an mich schmiegst, in Träumerei verloren,
um mich empfindsam mondwärts zu entführen,
werd ich durch dich zum zweiten Mal geboren.

Kommentare:

  1. Antworten
    1. Ich sags ja: leidenschaftlich - in jeder Hinsicht. :-)))
      Ob die Worte schaffen, das auch auszudrücken? Hab ganz schön dran rumgequetscht.;)

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